19. Januar 2021 Weiß wie Schnee

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

In den letzten Tagen ging mir ein Vers durch den Kopf.

Kommt doch, wir wollen miteinander rechten!, spricht der HERR.
Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee;
wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie [weiß] wie Wolle werden.   
Jes 1,18

 

Mit dieser Zusage Gottes wünsche ich euch einen gesegneten Tag

Euer Christoph

14. Januar 2021 Leben ist voller Entscheidungen

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Zwei große Diskussionen prägen im Moment unseren Alltag in Deutschland:

  • Soll ich mich Impfen lassen?
  • Soll ich die nuen AGB’s von whatApp annehmen?

Wenn man in die Presselandschaft schaut findet man unzählige Artikel über beide Themen. Und die Meinungen gehen weit auseinander. Man kann sich nur versuchen ein Bild zu machen und bekommt nicht wirklich klare Entscheidungshilfen an die Hand gegeben. Wie es im Leben immer wieder ist, muss man auch akzeptieren, dass alle Entscheidungen Konsequenzen haben und man bereit sein muss diese zu tragen.

Bei der Impfung ist es zum Beispiel die Unklarheit über die Langzeitwirkung der Impfung oder die Pflicht in Zukunft nur noch begrenzt oder mit viel Aufwand (regelmäßigen teuren Tests) am Leben der Gesellschaft teilnehmen zu können. Bei den AGB’s ist es zum Beispiel die Realität, dass man von what’s App ausgehorcht und manipuliert wird oder das man auf geliebte Kontakte verzichten muss.

Jeder muss an diesen Stellen seine Entscheidung finden. Ich persönlich denke aber, dass wenn es Möglichkeiten gibt man die Konsequenzen begrenzen sollte. Als Beispiel bei What’sApp gibt es eine Alternative – die App „Signal“ (kostenlos im Store). Wenn immer mehr Menschen auch diese App herunterladen, wird die Marktmacht von what’s App sinken, wir können weiterhin Kontakt halten und werden nicht manipuliert. Wenn natürlich die Mehrheit sagt (aus Bequemlichkeit): Ich mache das nicht, wird dem Einzelnen die Entscheidung schwer gemacht. Ob man dann what’s App vom Handy löscht kann dann immer noch jeder für sich entscheiden. Meine Aufruf: Ladet (zum Beispiel) die App Signal auf euer Handy, um denjenigen die wollen die Chanze zu geben wirklich zu entscheiden. 

Bei der Impfung ist es schwieriger, denn es gibt leider keine mögliche Alternative, die uns und andere schützt ohne dass wir geimpft werden. (Mir ist leider keine bekannt). Das bedeutet, ich muss die schweren Konsequenzen tragen – ein kompliziertes teures Leben oder mich impfen lassen.

Ich persönlich glaube, dass diese Punkte „heilsgeschichtliche Bedeutung“ haben.

Liebe Geschwister, ich wünsche viel Weisheit

Euer Christoph

13. Januar 2020 Auf der Ablage

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Auf meiner Ablage am Schreibtisch liegt dieses kleine Herz. Neben meinem „Traumauto“. Dieses Herz erinnert mich immer wieder daran, dass ich geliebt bin. Jesus Christus liebt mich und lässt mich nicht alleine. In Momenten in denen „Corona“ mich belastet darf ich mich wieder freuen und festhalten.

Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. 

                                                                                                                            Sprüche 8,17

 

Gehalten in dieser Liebe wünsche ich euch einen gesegneten Tag

Euer Christoph

10. Januar 2021 Kontakteinschränkungen

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Wieder werden die Kontakte weiter eingeschränkt. Es scheint kein Ende zu nehmen mit „Corona“. Es wird uns allen zu viel und es ist fast unerträglich das Leben um Corona herum zu organisieren. Wielange wird es noch gehen, bis es wieder wärmer wird und das Virus an Kraft verliert? Wielange wird es noch gehen bis genügend geimpft sind umd eine Imunität in der Bevölkerung zu erlangen?

Aber in allem dürfen wir wissen:

 Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.      Psalm 145,18

Ich wünscheu euch einen gesegneten Tag in der Nähe unseres Herrn

Euer Christoph

 

30. Dezember 2020 Losung

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Heute will ich unseren Blick auf die heutige Losung richten:

Siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken wird.  Jes 65,17

Welch eine beruhigender Gedanke: Gott wird diesem Trauerspiel ein Ende setzen. Das Neue das er erschaffen wird wird so gewaltig, anders, besonders und einzigartig sein, dass das „Alte“ nicht mehr wichtig ist. Das Machtgerangel, die Unfähigkeit, die Besserwisserei und vieles mehr wird dann nicht mehr sein. Nur Gott in seiner für uns geschaffenen „neuen Welt“.

Herr komme bald.

Einen gesegneten Tag

Christoph

 

Bild: Günter Pichler  / pixelio.de

28. Dezember 2020 Impfung

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Gestern wurden offiziell die Impfungen gegen Covid-19 begonnen. Es sollen in den nächsten Monaten viele Millionen Menschen in Deutschland und viele Milliarden Menschen auf der ganzen Welt geimpft werden. Die Diskussion über den Impfstoff ist voll entbrannt und viele sind unsicher ob der Impfstoff sicher ist. Die Politik verspricht, dass die nicht geimpften keine Nachteile haben sollen (Ich glaube noch nicht daran, dass diese Aussage durchzuhalten ist, wenn der größte Teil der Bevölkerung geimpft ist und nur noch wenige die Freiheit der Masse einschränken würde).

Und jeder muss sich jetzt der Frage stellen, lasse ich mich impfen? Gehe ich das „Risiko“ (sei es noch so gering) ein? Ich werde an dieser Stelle keine Impfempfehlung abgeben, denn ich bin nicht der Fachmann für Impffragen. Ein Gedanke ist mir nur gekommen: Gott hat mein Leben in der Hand – auch wenn ich mich jetzt impfen lasse mit einem Impfstoff der noch nicht über Jahre geprüft wurde und dessen Langzeitwirkung noch unerforscht ist. Gott hat meine Leben in der Hand, auch wenn ich mich nicht impfen lasse, weil ich gerne noch abwarte und die langzeitfolgen einer solchen Impfung beobachten will. Gott macht sein „für mich Sorgen“ nicht von unserer Entscheidung abhängig ob wir oder ob wir nicht geimpft wurden.

Die Impfung ist keine Glaubensaussage – keine Vertrauensfrage! Die Impfung ist eine Frage an unseren Verstand (von Gott gegeben). Egal wie ich entscheide, beides birgt ein Risiko und beides bringt Vorteile. Es gibt keine Entscheidung, die keine Konsequnezen für mich hat.

Der Herr möge uns allen eine gute Entscheidung geben – Weisheit – und dann auch die Kraft alle Konsequenzen unserer Entscheidung auszuhalten.

Eine guten Tag

Euer Christoph

 

26. Dezember 2020 Feiertag

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Heute ist Feiertag – der zweite Weihnachtsfeiertag. Manche werden zu Hause sitzen und einsam und allein diesen Tag hinter sich bringen. Andere werden Verwandte besuchen oder Besuch erhalten. Andere können mit diesem Tag gar nichts anfangen. In Coronazeiten ist es schwierig zu wissen, was man machen soll und auch darf.

Feiertag bedeutet doch, dass es etwas zum feiern gibt. Wir feiern die Geburt Jesu. Wir feiern, dass Gott Mensch wurde. Wir feiern, dass unser Erlöser lebt. Das war doch die Botschaft der Engel vor wenigen Tagen. Weihnachten ist ein Fest, dass uns jeden Tag des Jahres froh macht. Jesus mein Heiland ist zu mir gekommen. Danke!

Eine freudigen Tag

Euer Christoph

23. Dezember 2020 Luther’s Gedanken

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Luther schrieb 1527 an Johann Hess, als die Pest in Wittenberg ausbrach:

„Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften, Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und Gott nicht versucht.“ (Luthers Werke Band 5, Seite 334f.)

In einer Predigt zu Mk 5, 21-43 schrieb Luther (sprachlich geglättet):

„Wenn ich die Pest gleich tausend Mal an meinem Leibe hätte, will ich mich darum nicht zu Tode fürchten; denn ich habe Christus, Ist es sein Wille, so soll mir die Pest weniger schaden als ein Floh unter meinem Arm; der frisst und sticht wohl ein wenig, er kann mir aber das Leben nicht nehmen. Aber weil wir nicht glauben und solche geistliche Augen nicht haben, kommt es, dass wir uns so fürchten und verzagen, und in so närrische Gedanken geraten. Alles Unglück, wie groß es vor deinen Augen ist, vor unserem Herrn Christus weniger denn nichts ist. Darum, so du Sünde, Krankheit, Armut oder anderes an dir siehst, sollst du nicht erschrecken; tue die fleischlichen Augen zu, und die geistlichen auf, und sprich: Ich bin ein Christ, und habe einen Herrn, der mit einem Wort diesem Unrat allem wehren kann. Was will ich mich darum so sehr bekümmern? Darum sollen wir doch glauben, vor Gott habe es ein ganz anderes Ansehen, und fröhlich sagen: obgleich Armut, Pest und Tod da sind, so weiß ich doch, als ein Christ, von keiner Armut, Tod noch Pest; denn vor meinem Herrn Christus ist es lauter Reichtum, Gesundheit, Heiligkeit und Leben. Gott gebe uns solche geistlichen Augen um Christi willen, dass wir durch den Heiligen Geist das Unglück anders denn die Welt ansehen, und solchen Trost behalten, und endlich mögen selig werden. Amen“

Einen besinnlichen Tag

Euer Christoph

22. Dezember 2020 Gottesdienst – brauch ich das?

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

An Heilig Abend werden viele Christen zu Hause bleiben. Sie werden sich zum Teil einen Gottesdienst im Internet oder Fernseher anschauen. Andere werden es gar nicht schaffen sich im Alltag auf einen Gottesdienst zu konzentrieren. Das ist auf einer Seite gut, denn man schützt sich und andere in dieser ansteckenden Zeit. Gleichzeitig sehe ich die Gefahr der fortschreitenden Individualisierung des Glaubens. Jeder sitzt zu Hause und schaut sich „seinen Gottesdienst“ an. Man sucht sich das raus, was man gerade braucht, findet oder sucht. Das was wirklich die Gemeinde ausmacht und über Jahrtausende geprägt hat fehlt – die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Das Zeugnis der Liebe unter den Christen geht verloren – weil wir „unsere Gemeinde“ auf dem Sofa ausleben. Die Strahlkraft des Glaubens wird nicht sichtbar, denn wir gehen noch nicht einmal an Heilig Abend in die Gemeinde – warum sollten dann andere am fünften Januar hingehen.

Ich möchte alle ermutigen an diesem Tag – gerade an diesem Tag – in einen Gottesdienst zu gehen (ihn nicht nur anzusehen). Gemeinde bedeutet mit anderen Christen gemeinsam Gott loben und unserem Gott zu begegnen. Gemeinde bedeutet nicht – ich auf meinem Sofa – alleine mit meinem Gott.

Gott bewahrt uns und hält uns fest.
Wenn wir die Regeln beachten ist die Ansteckungsgefahr geringer als in jedem Aldi oder Edeka. Und dort waren wir alle um unser Weihnachtsessen einzukaufen.

der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht. 

5. Mose  8.3

Wir verhungern nicht – weil wir genug zu Essen haben. Wir verhungern, weil wir bereit sind – ohne wirklichen Grund die Gemeinde aufzugeben.

Eine gesegnete Weihnachtszeit

Euer Christoph