30. November 2020 Mitten im Advent

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

 

Heute ist Montag und wir sind in der ersten Adventswoche. Ich wünsche euch, dass ihr Stille und Besinnung im Alltag findet. Lasst euch inspirieren von den Lichtern im Advent und unseren Blick auf „das Licht“ wenden. Wie wir es gestern in der Predigt gehört haben (könnt ihr auf der Webseite nachschauen), „harren“ wir auf Gott, denn er wird wiederkommen und uns nach Hause holen. Advent soll uns helfen in besonderer Weise die Augen zu heben: denn der Erlöser naht.

Ich wünsche euch Gottes Segen

Euer Christoph

27. November 2020 Blumen

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Eine Rose ist eine besondere Pflanze. Die Farbgebung und die Form der Blütenblätter ist überweltigend. Jetzt im Winter gibt es den Weihnachtsstern oder die Amaryllis – auch wunderbare Blumen, die unsere Wohnungen verschönern.

An den Blumen dürfen wir die Größe unseres Gottes erkennen. Er ist unbeschreiblich und unerforschlich. Darüber will ich immer staunen lernen.

Ich wünsche euch einen Tag, an dem ihr über Gott staunen könnt.

Euer Christoph

26. November 2020 In Gottes Hand

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Gestern Abend war ich auf der Autobahn A5 auf der Heimfahrt von Langensteinbach. Wenige Kilometer vor mir war ein Mann unterwegs, der auf der Flucht vor der Polizei mehrere Menschen bedroht hat und mit verschiedenen gestohlenen Autos mehrere Unfälle in Karlsruhe und auf der A5 verursachte. Ein Auto, dass im Nebel aufgefahren war, hat er kilometerweit mitgeschleift und ist dann zwischen Riegel und Teningen von der Polizei gestoppt worden. Ich stand im Stau, aber sonst kam ich unversehrt nach Hause. GOTT SEI DANK!!

Diese Begebenheit hat mir wieder klar gemacht. Wir können uns bemühen, wir müssen uns bemühen und den Tod nicht herausfordern, aber wir sind es nicht die über unser Leben bestimmen. Unser Herr im Himmel bestimmt den Anfang und das Ende unseres Lebens. Wir sollten uns ihm anvertrauen und täglich dankbar sein über sein Geschenk des Lebens.

Einen bewahrten Tag

Euer Christoph

 

Bild: https://www.badische-zeitung.de/laster-schleift-auto-mit-spektakulaere-unfallfahrt-endet-auf-der-a5-bei-riegel–198260621.html am 25.11.2020

24. November 2020 Geduld ist gefragt

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn in den Nachrichten die Verantwortlichen in der momentanen Situation Tage für der Entscheidung gefragt werden, was in Zukunft entschieden wird. Im Moment sind Ministerpräsidenten dabei einer Entscheidung, die am Mittwoch (morgen) gemeinsam gefällt werden soll, in den verschiedenen Sendungen vorzugreifen. Papiere werden an die Presse weitergeleitet lange bevor die Entscheidung gefällt ist. Am Ende gibt es dann immer Gewinner und Verlierer – diejenigen, die sich scheinbar durchgesetzt haben und andere die ihre Meinung nicht durchsetzen konnten. Wie wenn es im Leben immer darum geht als Sieger den Raum zu verlassen. Sollte es nicht darum gehen, das Beste herauszuarbeiten? Kann man heute nicht mehr in Geduld abwarten bis eine Entscheidung gereift ist und dann gemeinsam getroffen wird. Kann man heute nicht mehr sich gemeinsam hinter eine Entscheidung stellen. Leider erleben wir auch in vielen Fällen, dass selbst nach einer gemeinsam getroffenen Entscheidung es bei der Willigkeit der Umsetzung habert. Schon bei den Verantwortlichen und dann erst Recht bei den Bürgern.

Geduld ist gefragt:
Geduld bis eine gemeinsame Entscheidung getroffen werden kann.
Geduld in der Umsetzung – auch wenn nicht alles den eigenen Überzeugungen entspricht.

Herr schenke uns Geduld.              „Aber bitte sofort“

Einen Tag mit viel Geduld

Euer Christoph

 

23. November 2020 Ist es kalt geworden?

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Wir hatten in den vergangenen Nächten Frost. Es war morgens eisig kalt und man musste sich warm anziehen. Es gibt Menschen die lieben die Kälte und andere Menschen wir ich, die lieben die Wärme. Am schlimmsten empfinde ich aber, wenn es nicht kalt und nicht warm ist. Wenn man nicht weiß was man anziehen soll und kann. Wenn eine Jacke zu viel ist und keine Jacke zu wenig. In der Bibel ist es ganauso – die Lauwarmen werden in der Offenbarung besonders angesprochen :

Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach dass du kalt oder warm wärest! Offb 3,15

Lassen wir uns von dem Text herausfordern: Meinen wir nicht, dass lauwarm besser wäre wie kalt! Ein bisschen Wärme – Ein bischen Jesus – Ein bisschen Glauben …

Wenn der Heiland unser Herz und Leben verändert hat, werden wir brennen für IHN. Wir werden Wärme empfinden und Wärme ausstrahlen. Danke dass du mich befähigst für Zeugen deiner „LIEBE“ zu sein.

Einen Tag in der Wärme unseres Heilandes

Euer Christoph

20. November 2020 Liebe

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

 

Ich möche euch heute ein Herz schenken. Ein Herz, das uns erinnert an die Liebe Gottes. Unser allmächtiger Gott liebt uns so sehr, dass er uns in seinem Sohn Jesus Christus begegnet und uns niemals aufhören wird zu lieben.

Ich wünsche euch einen Tag, an dem ihr euch in der Liebe Gottes geborgen fühlen dürft.

Euer Christoph

19. November 2020 Ein weiterer Aspekt über Buße

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. 2Petr 3,9

Gestern haben wir am Buß und Bettag uns Gedanken gemacht über die Notwendigkeit zurückzukehen und uns wieder im Glauben unserem Herrn zuzuwenden. Heute möchte ich einen anderen Aspekt andeuten: Gott schenkt uns Zeit, dass noch viele Menschen zur Buße finden. Wir dürfen uns einen Tag nach dem Buß und Bettag der Geduld und der Gnade Gottes erinnern lassen und uns freuen über Gottes Liebe zu seinen Geschöpfen.

Herr schenke mir den Blick die Zeit auszukaufen und mich in der noch zur Verfügung stehenden Zeit ein Zeugnis zu sein für dich.

Einen Tag an dem wir leuchten für unseren Herrn

Euer Christoph

17. November 2020 Wer behütet mich?

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Gerstern war ich in Mannheim. Beim Warten auf die Sitzung bin ich noch ein paar Schritte gelaufen. Und habe dieses Hufeisen an einem schönen blauen Auto gesehen. Ich bin immer wieder verwundert, dass Menschen hoffen, dass ein Hufeisen sie vor Unfall und Schaden beschützen könnte. Aber sie können nciht glauben, dass es einen Gott gibt, der über unserem Leben steht.

Ich wünsche euch allen, dass ihr euch heute nicht irgendwelchen Träumen anbefehlt, sondern dem Herrn Jesus Christus. Er ist Herr der Lage und gibt euch Geborgenheit auch und gerade in der Coronazeit.

Einen beschützten Tag

Euer Christoph

 

 

16. November 2020 Gefunden

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Dieses Schild habe ich beim Aufräumen im Gemeinschaftshaus in Malterdingen gefunden. Es muss aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg stammen. Da gab es noch Versammlungen für junge Männer in unseren Räumen. Die Zeit hat sich sehr verändert. Die Wege Menschen zu erreichen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen sind total verschieden. Gott hat damals Weg gehabt Menschen anzusprechen und Gott hat heute Wege Menschen zu rufen.

Mir wurde aber eines bewußt. Die Wege müssen sich der Zeit anpassen, aber die Botschaft darf sich nicht verändern. Wir dürfen die Botschaft der Bibel – die Botschaft unseres Erlösers verkündigen – „damals“ und „heute“.

Ich wünsche euch einen gesegneten Tag

Euer Christoph

Morgen ist Telefonbibelstunde und am Mittwoch Buß und Bettagsgottesdienst

 

15. November 2020 Was ist mit uns los?

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

  Sie wissen nichts und verstehen nichts; denn sie sind verblendet, dass ihre Augen nicht sehen und ihre Herzen nichts merken können. Jes 44,18

Ich bin gerade bei einem Spaziergang durch die Innenstadt einem lieben Bruder in Emmendingen begegenet. Wir kamen ins Gespräch und er „textet“ mich zu – in einem Schwall wollte er uns bekehren. Aber nicht zu Jesus, sondern er wollte uns gwinnen den Verwöhrungstheorien die im Internet zirkulieren zu glauben. WHO, UNO, Bill Gates, Marionetten finsterer Mächte, Adolf H. etc. waren nur einige Begriffe die wild vermischt wurden und zu fadenscheinigen Argumenten herangezogen wurden. Immer wieder hieß es: „Die Bibel sagt:“ – dann kam keine biblische Aussage, sondern wilde Theorien und nacherzählte Gedanken aus den tiefen des Internets. Als ich versuchte einige seiner Behauptungen zu Hinterfragen war seine pauschale Antwort – ich müsste mich halt mal informieren.

Ich war erschrocken, bei allem Recht, maches in dieser Situation von Corona zu Hinterfragen und mit mancher Entscheidung nicht einverstanden zu sein. Sich den Fantasien von Gegner der Gesellschaftsordnung hinzugeben und als Christ sich „evangelistisch“ für diese Theorien einzusetzen empfinde ich fragwürdig.

Wir sollen auf Jesus hinweisen! Wir haben in dem Durcheinander dieser Zeit eine Hoffnung – Jesus Christus! Wir wissen, dass nichts in der Weltgeschichte nicht in den Plan Gottes integriert wird. Wenn ich Jesus kenne – bin ich ein Hoffnungsträger – bin ich ein Zeuge seiner Liebe und argumentiere mit der Bibel und niemals über die Bibel hinaus.

Liebe Geschwister, auch wenn diese Zeit schwer ist und wir manches nicht einordnen können. Unser Heiland Jesus Christus – hält unser Leben in seiner Hand. Lassen wir uns nicht verblenden!

Einen gesegneten Tag

Euer Christoph