30. April 2020 Verfalldatum

Lieber Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Auf dem Honigglas steht ein Verfalldatum. Es gibt einen Zeitpunkt, an dem der Honig nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Es ist uns hoffentlich allen bewußt, dass dieses Datum mehr eine rechtliche Garantie bedeutet. Also der Herrsteller garantiert, dass bis zu diesem Datum der Honig genießbar ist. Wir wissen, dass in den meisten (allen) Situationen die Lebensmittel noch viele Monate über das Datum hinaus gegessen werden können.

Mir ist mit der Auseinandersetzung mit der Gesundheitssituation meines Vaters eines wieder bewußt geworden. Auch unsere Zeit liegt in Gottes Hand. Diese Tatsache war bei der Geburt sichtbar, ich wurde in eine Familie, Situation und Zeit hineingeboren und ich werde auch am Ende aus dem Allen wieder herausgenommen. Ich möchte wieder lernen zu vertrauen, dass Gott es recht macht, auch wenn ich es nicht immer (vielleicht sogar) selten einordnen kann.

Psalm 31,15+16a  Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.

Ich wünsche euch allen, ganz besonders den Angeschlagenen und „Älteren“ unter uns, einen Tag in der Hand Gottes.

Euer Christoph

 

PS: Heute wird die Betonblatte gegossen.

29. April 2020 Bau

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Das ist ein Bild von unserem Anbau. Wie ihr seht, macht die Firma Fortschritte. Mir ist in diesem Zusammenhang ein Vers wichtig geworden:

Psalm 127,1 Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.

Wir werden in wenigen Wochen ein schönes Foyer in unserer Gemeinde haben. Dies wird den Ablauf vereinfachen und wir können uns noch besser treffen und Gemeinschaft pflegen. Aber uns sollte immer bewußt sein, der Anbau alleine wird keine Gemeinde bauen, sondern alleine der Herr muss das tun.

Danke für alle Unterstützung des Projekts in den vergangenen Monaten. Betet, dass Gott Gelingen schenkt und dass er dann das Haus mit den „Seinen“ füllt.

Einen Tag in der Hand unseres Gottes

Euer Christoph

 

28. April 2020 Unsicherheit

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

2. Chronik 15,5 Damals konnte niemand ungehindert reisen. Überall herrschten Unsicherheit  7 Ihr aber sollt stark sein und euch nicht entmutigen lassen! Was ihr tut, wird nicht unbelohnt bleiben!« 15 Der HERR nahm sie wieder an und schenkte ihnen Frieden.

Wir leben ein einer Zeit der Unsicherheit. Fast jeden Tag gibt es neue Regeln – neue Interpretationen der Zahlen – neue Forderungen aus allen Ecken. Dazwischen bin ich kleiner Mensch, der einen Weg finden möchte. In unserer Geschichte aus dem Chronikbuch ist die Ursprungssituation anders, aber die Auswirkungen identisch. Und in der Situation durfte das Volk erleben, dass Gott ihnen Frieden schenkte. Und letztendlich Gottes Friede über der Unsicherheit und der Entmutigung siegte.

Ich wünsche uns einen Tag, an dem wir von Gottes Frieden umhüllt werden.

Euer Christoph

PS: Schaut mal die neuen Bilder in der Bildergalerie an – Am Bau gehts vorwärts!

 

27. April 2020 An der Elz

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Zwischen Sexau und Buchholz habe wir dieses Bild geschossen. Kinder haben im Wasser gespielt und viele Türme gebaut. Dies Türme aus Stein haben mich an eine biblische Geschichte erinnert.

Jos 4,3  Hebt mitten aus dem Jordan zwölf Steine auf von der Stelle, wo die Füße der Priester stillstehen, und bringt sie mit euch hinüber und legt sie in dem Lager nieder, wo ihr diese Nacht bleiben werdet. Jos 4,6 damit sie ein Zeichen seien unter euch. Wenn eure Kinder später einmal fragen: Was bedeuten euch diese Steine?, Jos 4,7 so sollt ihr ihnen sagen: Weil das Wasser des Jordans weggeflossen ist vor der Lade des Bundes des HERRN, als sie durch den Jordan ging, sollen diese Steine für die Israeliten ein ewiges Andenken sein.

Das Volk Israel baute im Auftrag Gottes ein Erinnerungsturm aus Steinen. Es sollte immer wieder an die großen Taten Gottes erinnert werden. Ich möchte mich auch erinnern lassen an die Taten Gottes in meinem Leben. Danke, dass du so viel Segen geschenkt hast und ich dich erleben und erfahren durfte.

Einen gesegneten Tag, an dem ihr euch über die Taten Gottes in eurem Leben freut.

Euer Christoph

 

 

26. April 2020 Pusteblume

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Der Löwenzahn verteilt seine „Schirmchen“ über der ganzen Wiese und sorgt dafür, dass nächstes Jahr noch mehr Löwenzahn wächst. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie durch ein Luftstoß die „Schirme“ sich auf die Reise machen. Ein Naturschauspiel und Wunder wie die Schirme, mit einer Leichtigkeit, fliegen und große Strecken ohne Antrieb zurücklegen können. Auf einer Wiese zwischen Teningen und Emmendinen konnte man gestern dieses Schauspiel bewundern.

Es hat mich wieder erinnert, dass auch ich so ein Zeugnis für unseren Herrn sein sollte. Auch ich sollte „Schirmchen“ der Liebe Gottes verteilen und damit sorgen, dass der Same Gottes erkannt wird und wachsen darf. Herr gib du mir Fantasie und Willigkeit!

Ich wünsche Euch heute eine Tag, an dem ihr euch auf das Wort Gottes konzentrieren könnt.

Euer Christoph

PS: Gestern ging es am Bau vorwärts. In unserer Bildergalerie „Anbau“ könnte ihr drei Bilder sehen.

25. April 2020 Gewaschen

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Unser Gesundheitsminister sagte vor wenigen Tagen einen wichtigen Satz: „Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen müssen.“ Ich bin überzeugt, dass das wahr ist, denn es mussten und müssen Entscheidungen getroffen werden ohne alle Informationen auf dem Tisch zu haben. Es wurden Entscheidungen hinterfragt, ohne wirklich eine stichhaltige Begründung zu haben, denn die Sachlage ist unklar. In der Zeit, in der wir leben, werden „viele“ Fehler gemacht. Es ist trotzdem notwendig, dass Entscheidungen getroffen werden, deshalb ist diese Aussage richtig.

Aber müssen wir nur in ein paar Monaten einander verzeihen? Ist es nicht notwendig jeden Tag dem Nächsten zu verzeihen. Wenn man so nah zusammenlebt wie wir es zur Zeit tun müssen (Kontaktverbote ausserhalb des eingenen Haushaltes) müssen wir nicht auch da ständig aus der Vergebung leben? Unsere Kleider müssen doch auch immer wieder gewaschen werden (siehe Bild) um so mehr müssen wir in der vergebenden Liebe Gottes unterwegs sein.

Wir Christen haben eine Antwort:

Eph 4,32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Wir dürfen Vergebung in Christus annehmen und erleben und daraus erwächst die Möglichkeit dem Nächsen vergeben zu können.

Ich wünsche euch ein schönen Tag, aus der Vergebung unseres Heilandes

Euer Christoph

24. April 2020 Ende der Weisheit

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

 

Wenn du am Ende deiner Weisheit

angekommen bist,

wirst du feststellen,

dass Gott dort wohnt.

                                                                                                                              Autor unbekannt

Ich wünsche euch, dass ihr erlebt, dass Gott euch weiterträgt und festhält, weil ER nicht am Ende ist wenn wir am Ende sind. In allen Fragen des Lebens! Und Fragen haben wir im Moment genug.

Euer Christoph

PS: Am Bau wir im Moment nicht gearbeitet. Die Firma musste sich neu organisieren. Betet, dass es bald wieder losgeht.

23. April 2020 Chaos

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Ich weiß nicht wie es euch geht. Ich habe in den letzten Tagen den Eindruck, die Situation wird immer schwieriger! Nicht weil der Virus sich verändert hat, sondern weil die Richtlinien und Vorgaben sich so schnell verändern, dass ich nicht mehr nachkomme. Es ist Chaos in meinem Kopf. Die Informationen und die Handlungen widersprechen sich scheinbar oder sogar real.

An dieser Stelle muss ich leider sagen, dass unsere Presse nicht wirklich hilft aufzuklären sondern es wird das Chaos noch verstärkt. Als kleines Beispiel: Wenn die Politiker sich einig sind – steht unsere demokratische Gesellschaft auf dem Spiel, wenn sie ein Thema ausdiskutieren – streiten sie und kämpfen um Macht. Die Presse findet kein gutes Haar an den Entscheidungtsträgern, egal was sie machen. Die Politiker sind aber auch nicht ein Vorbild in der Situation. Man entscheidet etwas zusammen und es dauert keine 2 Stunden und es wird von einem Entscheidungsträger wieder in Frage gestellt und in eigenen Bundesland werden entsprechende Vorgaben angepasst. Es wird überalle auf allen Sendern gefeiert, dass wir ein Impfstoff im klinischen Versuch haben (Hoffnung entsteht), aber im Nebensatz wird erwähnt, dass unter normlen Umständen es bis Ende 2021 dauert bis so ein Impfstoff freigegen werden kann.  Was ist jetzt: Ist etwas notwendig oder nicht, ist es eine gute Nachricht oder in Wirklichkeit eine Herausforderung? 

Ist es so, dass wir vielleicht wieder oder immer noch das machen was wir am Besten können. Wir suchen das Beste für „mich“ rauszuholen und die Gemeinschaft, der Nächste ist uns in Wirklichkeit völlig egal – Hauptsache ich bin auf der Gewinnerseite. (Dieser Eindruck könnte täuschen ich fürchte aber, dass es die Realität ist)

Für uns Kirchen ist es sehr herausfordernd: In Sachsen dürfen sich 15 Menschen zu Gottesdiensten treffen. Sie dürfen nicht singen, müssen mindestens 1,5 m Abstand halten und es müssen alle Hygienevorschriften seitens der Desinfektion eingehalten werden. Ist das ein erster Schritt Richtung „der angepriesenen Normalität“? Ich bin gespannt wie sich die Lage weiterentwickelt. Ich hoffe, dass mal wieder etwas mehr Klarheit und Struktur in unser Leben kommt. Für alle eine schwierige Situation.

Ich wünsche euch ein getragen sein von unserem Herrn – in allem Chaos.

Euer Christoph

 

Hier noch ein interessanter Link:

Corona Regeln

 

Bild: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de

22. April 2020 Der Unfall

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Getern waren wir mal wieder auf der A5 unterwegs. Auf der Gegenseite war gerade ein tötlicher Unfall geschehen. Die Autobahn war nicht übervoll und der LKW fahrer ist bestimmt nicht morgens um 8:00 Uhr eingeschlafen. Dieses Beobachten machte mir mal wieder klar, wie fragil unser Leben ist. Wir meinen wir hätten unser Leben in der Hand. Sollten aber besser akzeptieren, dass unser Leben in der Hand Gottes liegt. Das bedeutet nicht, dass wir leichtfertig mit unserem Leben umgehen sollten. Aber dies bedeutet, dass wir auch in dieser Coronakrise unser Leben im Vertrauen immer wieder in Gottes Hand legen dürfen. Er sorgt für uns.

Ich wünsche euch ein Leben im Vertrauen auf Gott.

Euer Christoph

PS. Heute Abend ist wieder Bibelstunde um 19:30 Uhr (ab 19:15 kann man sich einwählen). Wenn ihr die Angaben nicht mehr habt, meldet euch bei uns.

Bild: Tim Reckmann  / pixelio.de

21. April 2020 Der Abdruck im Gestein

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Ich werde an dieser Stelle nicht die Diskussion eröffnen, wann und in welchem Zeitraum die Erde erschaffen wurde. Aber der Abdruck einer Schnecke im Gestein aus dem „Fränkischen Jura“ lässt uns staunen über die Größe Gottes. Unser Gott ist so groß, dass wir Menschen uns manches Vorstellen können, aber ihn nicht begreifen (völlig verstehen) können. Wir können nur erahnen wie Gott ist und wie er handelt und wie er diese Welt regiert.

Wenn ich diesen Abdruck anschaue, den unsere Kinder in einem Steinbruch gefunden haben, möchte ich immer wieder lernen – mein Gott hat die Welt in der Hand – auch wenn ich die Welt nicht begreife. Er ist, Gott sei Dank, größer wie ich denken kann.

Ich wünsche uns immer wieder ein Staunen über Gott, dem ich vertrauen darf.

Euer Christoph