31. März 2020 Wir brauchen die Kraft unseres Herrn

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmisssion Emmendingen

Gestern war ein besonderer Tag. Morgens kam die Firam Miele um die Spülmaschine der Gemeinde zu reparieren. Etwa gegen 11:00 kam die Baufirma um die Balkonpalte abzutrennen und gleichzeitig haben wir begonnen, das Wohnzimmer zu streichen. Die Farbe war am späteren Nachmittag all, sodass wir noch einmal auf die Straße mussten – zum Baumarkt Farbe kaufen. Alles in allem viel verschiedene Dinge die gleichzeitig gemanaged werden sollten. Am Abend war ich müde und abgekämpft. Heute Morgen habe ich Muselkater in den Armen und Händen.

Vielleicht geht es euch genauso, oder ihr habt Sehnsucht nach Abwechslung und Anforderungen. Ich habe einen Wunsch:

 

 

Einen Tag aus der Kraft Gottes!

Euer Christoph

 

PS: Ich habe ein Bild vom Haus in der Fotogalery eingestellt.

30. März 2020 Honig im Mund

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

 

Ich esse zum Frühstück auch mal ein Honigbrot. Honig ist etwas gesundes und selbst die Bibel berichtet davon Sprüche, 24,13. Aber als ich über dieses gesunde Nahrungsmittel nachgedacht habe, erinnerte ich mich an die vielen Aussagen in der Bibel über das gelobte Land: „ein Land, darin Milch und Honig fließt“.  Das gelobte Land wird beschrieben als ein Land in dem nicht Wasser und Brot angesagt ist, sondern Milch und Honig. Ein wunderbares Bild für die Fülle, den Frieden, den Reichtum den Gott für die Seinen bereitet hat und bereiten wird.

In der Bibel gibt es aber noch andere Aussagen über Honig:

Ps 119, 102 Ich weiche nicht von deinen Ordnungen; denn du lehrest mich. 103 Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig. 104 Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege. 105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Ps 19,10 Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich. Die Rechte des HERRN sind wahrhaftig, allesamt gerecht. 11 Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, sie sind süßer als Honig und Honigseim.

Wenn sein Wort mich trifft und berührt – wenn sein Wort mich prägt und bestimmt – wenn sein Wort mich leitet und behühütet, dann ist es für mich wie wenn Honig auf meiner Zunge zergeht. Gesund, gut, angenehm und es macht mich froh.

Ich wünsche euch heute den Geschmack von „Honig“ in eurem Munde.

Euer Christoph

 

PS:  Nachdem einige die Predigt auf unserer Seite nicht gefunden haben, haben wir oben unter dem Willkommenstext einen Button eingefügt, der euch direkt zur Predigt bringt. Unter Andacht/ Predigt in der Navigationszeile sind auch die Andachten für jede Woche und die jeweilige Predigt abgelegt.

29. März 2020 Sonntag – Ein Tag des Herrn

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

 

 

Diese Skulptur von Dorothea Steigerwald steht bei mir auf dem Schreibtisch. Sie erinnert mich immer wieder daran, dass ich in Gottes Hand geborgen bin. Ich darf  – mich anlehnen – mich fallen lassen – mich hingeben. ER mein Heiland hält mich fest und zeigt mir seine Liebe und Treue.

Ich wünsche euch allen diese Geborgenheit. Nehmt Euch Zeit und schaut/hört euch heute am Sonntag einen Gottesdienst an. (z.B.: Das Video auf unserer Seite oder einen anderen Gottesdienst) Es werden im Moment im Internet / Fernseher / Radio überall Gottesdienste angeboten. Geht noch mal in der Sonne spazieren, dennn es soll nächste Wochen kalt werden. Haltet dabei bitte die Regeln ein, dass diese Beschränkungen möglichst bald aufgehoben werden können.

Mögen die Regentropfen sanft auf dein Haupt fallen.
Möge der weiche Wind deinen Geist beleben.
Möge der sanfte Sonnenschein dein Herz erleuchten.
Mögen die Lasten des Tages leicht auf dir liegen.
Und möge unser Gott dich hüllen in den Mantel seiner Liebe.

Euer Christoph

28. März 2020 Aber Gott ist treu

 

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Seid zwei Wochen haben wir Einschränkungen, seid einer Woche Kontaktbeschränkungen und alle reden davon, dass der Höhepunkt in den nächsten beiden Wochen zu erwarten ist. Auch habe ich heute morgen zum ersten Mal gelesen, dass vor dem 20. April keine Lockerungen der Anordnungen zu erwarten sind.

Diesen Tatsachen möchte ich entgegensetzen: Aber Gott ist treu …

Ich wünsche euch einen gesegneten Tag in dieser Gewissheit

Euer Christoph

 

PS: Wir werden heute Vormittag noch ein kleines Stück der Hauswand streichen, dass dann am Montag der Balkon abgesägt werden kann. Bild ist eingestellt, dann könnt ihr sehen, wie es aussieht.  (Startseite / unter dem Willkommenstext auf den Button klicken)

 

27. März 2020 Das Vogelzwitschern am Morgen

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Die Sonne geht auf und es wird hell. Die Dunkelheit der Nacht muss fliehen und das Licht des neuen Tages füllt mehr und mehr die Umgebungt. Es ist kalt, sehr kalt, unter dem wolkenlosen Himmel. Die Vögel zwitschern und singen. Wenn man hinschaut, kann man schon sehen, dass die Vögel schon lange auf und fleißig unterwegs sind. Bei uns in der Moltkestraße sind es vor allem Spatzen, ein paar wenige Meisen und zwei Amseln. Ich darf die drei Tauben nicht vergessen, die den anderen Vögel das Futter wegfressen. Das war heute morgen um 5:45 Uhr auf unserer Veranda. 

Die Geräusch der Vögel hat mich erinnert an einen Bibelvers:

Mt. 10,29 Denkt doch einmal an die Spatzen! Zwei von ihnen kosten nicht mehr als einen Groschen, und doch fällt kein einziger Spatz auf die Erde, ohne dass euer Vater es zulässt.

Gott kümmert sich um jeden einzelnen Spatzen auf dieser Erde. Ein kleiner unscheinbarer Vogel, der neben vielen anderen Vögel – denken wir an das Rotkehlchen oder den Stieglitz – gar nicht auffällt. Es gibt so viele und sie treten in großer Anzahl auf, aber für unseren Gott ist jeder einzelne etwas wert und Gott kümmert sich um ihn. Um somehr kümmert sich Gott um mich. Ich werde doch von ihm noch mehr umsorgt und gehalten als so ein kleiner Spatz in der Moltkestraße. Ich darf mich getragen wissen von meinem Gott bei jedem Zwitschernden Geräusch eines Spatzen will ich mich an die Fürsorge Gottes erinnern lassen.

Einen gesegneten Tag, hört mal wieder auf den Gesang der Vögel

Euer Christoph

 

 

Bild: René Lutz/pixelio.de

26. März 2020 Gestern auf der Baustelle

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission

 

Gestern Nachmittag war ich mal wieder auf unserer Baustelle unterwegs. Am Anfang der Woche hat der Gipser die Löcher, die durch den Abbruch des Vordaches entstanden sind, ausgebessert. Jetzt musste noch gestrichen werden. Wir hatten gehofft, dass wir die Farbe so bekommen, dass man nur wenig sieht. Leider war dem nicht so, und wir waren gezwungen die Hausseite ganz zu streichen. Es war getern auf dem Gerüst ein heftiger Wind und die Temperaturen waren recht kalt. 

So ist es manchmal in unserem Leben. Es ist auch eine Baustelle – ich möchte nicht behaupten, dass es immer eine Baustelle ist – aber es ist in meinem Leben bestimmt immer etwas zu renovieren. Wir fangen an das eine zu erledigen – zu durchzuleben – und müssen feststellen, dass dann plötzlich andere Dinge aufbrechen und neue Bauabschnitte aufgetan werden.  Das Leben ist nicht vorhersagbar. Wer hätte vor drei Monaten gedacht, dass wir heute eine Kontakteinschränkung haben. Wer hätte vor drei Wochen gedacht, dass wir uns im Moment nicht mehr in der Stadtmission treffen dürfen. Wer hat gedacht, dass das Entfernen des Vordachs solch großen Löcher in der Wand hinterlässt. Unvorhersebar – Unberechenbar – eine ständige Baustelle mit neuen Herausforderungen.

Aber auf unserer Baustelle in der Stadtmission ist es gut, dass wir eine Baufirma haben, die das plant und organisiert und (bedingt) auch den Fortgang der Baustelle kennt. In meinem Leben bin ich froh, dass ich einen Gott haben, der das Leben kennt und mich leitet und mich durch die verschiedensten Bauabschnitte durchträgt. Dieser Herr weiß auch nicht nur bedingt den Fortgang der Baustelle – des Lebens – mein Heiland weiß alles, auch das Morgen. Vor ihm ist nichts geheim – den heutige Tag und das Morgen kennt er besser wie ich das Gestern verstehe.  Ich darf ihm vertrauen, dass er es recht macht und er immer das Beste für mich im Sinn hat. Seine bedingungslose Liebe zu mir hat er bewiessen in seinem Sohn Jesus Christus.

Jetzt kann ich getrost auch die Wand meines Lebens streichen – die nächste Baustellen meines Lebens unter seiner Leitung angehen. Der Herr segne eure Arbeit auf eurer Baustelle und leite euch in jedem Bauabschnitt.

Vorsicht Baustelle – aber seid getrost der Bauherr ist vor Ort

Joh 16,33    In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Einen gesegneten Tag Euer Christoph

25. März 2020 Rettungsring auf meinem Schreibtisch

Liebe Besucher und Freunde der Stadtmission

Auf meinem Schreibtisch liegt ein kleiner Rettungsring. Viele von euch erinnern sich daran, dass wir am Beginn dieses Jahres einen solchen verteilt haben. Als Erinnerung an die Jahreslosung:

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!   Mk 9,24

 

Ich glaube  – und doch muss ich jeden Tag, wenn ich meinen Spaziergang durch EM mache und die geschlossenen Geschäfte sehe erkennen, dass es mir schwer fällt dir zu vertrauen.

Ich glaube – und doch muss ich jeden Tag wenn ich die Nachrichten lese oder Abends die neuen Zahlen der Infezierten und Gestorbenen am Fernseher mitbekomme erkennen, dass es mir schwer fällt dir zu vertrauen.

Ich glaube  – und doch muss ich jeden Tag wenn ich darüber nachdenke, was passiert, wenn das Virus in die ärmsten Länder der Erde durchdringt erkennen, dasss es mir schwer fällt dir zu vertrauen.

Ich  glaube – und doch beobachte ich mich wie ich immer wieder kämpfe dir zu vertrauen.

Herr ich bitte DICH – hilf meinem Unglauben, dass ich darauf vertrauen kann, dass du auch diese Lage im Griff hast!  Herr erbarme DICH meiner!

Herr ich bitte DICH – hilf meinem Unglauben, dass ich darauf vertrauen kann, dass du die deinen bewahrst und deine Gemeinde gestärkt aus der Situation herauskommt! Herr erbarme DICH meiner!

Herr ich bitte DICH – hilf meinem Unglauben, dass ich den Blick halten kann auf deine Gnade und Liebe mit der DU uns Menschen begegnest. Herr erbarame DICH meiner!

Herr in DEINE Hände lege ich uns an diesem neuen Tag. Halte DU unseren Glauben fest!

 

Euer Christoph

 

Bild:  https://pngimage.net/rettungsring-png-2/

24. März 2020 denn ich habe gelernt …

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission

Ich bin aber hocherfreut in dem Herrn, dass ihr wieder eifrig geworden seid, für mich zu sorgen; ihr wart zwar immer darauf bedacht, aber die Zeit hat’s nicht zugelassen. Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.                             Phil 4,10-13

Heute Nacht sind mir diese Vers in den Sinn gekommen. „Ich habe gelernt“ sagt Paulus. Er musste sich immer wieder anpassen, ohne verbittert oder hochmütig zu werden. Ist es heute bei uns allen nicht genauso? Müssen wir nicht auch lernen mit der neuen Situation umzugehen? Wir haben weniger bis gar keine sozialen Kontakte mehr. Wir können weniger bis gar nicht mehr auf die Straße. Wir beschäftigen uns tagelang mit dem „Virus“ und machen uns Sorgen, haben Fragen und vielleicht sogar Ängste. Wir haben Überfluss an Zeit und Mangel an Kontakten. Wir haben zu essen aber hunger nach Nähe. Paulus schreibt dann zum Schluss: „ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht“. Er vertraut auf Jesus Christus, seinen Heiland, dass ER auch in dieser Situation hilft und durchträgt und das „Lernen“ des Paulus ermöglicht. Möge er uns beschenken und die Kraft geben in der Sitution zu lernen. Zu lernen – es uns genügen zu lassen, weil unser Herr genug ist. Ich wünsche euch einen Tag in der Fülle unseres Herrn.

Euer Christoph

 

23. März 2020 Ich halte Kontakt!!

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Es ist 6:00 Uhr normalerweise brummt der Verkehr in der Moltkestraße um diese Zeit. Heute ist alles anders. Die Müllabfuhr kam vorbei und alle paar Minuten schleicht sich ein Auto, fast schüchern, durch die Straßenflucht. Wir leben in einer Zeit der Kontakteinschränkung.  Als ich gestern Abend diesen Begriff im Fernsehen gehört habe, ist mir eines aufgefallen. Wir dürfen uns nicht sehen – die Regierung hat, um das Gesundheitsystem und die Bevölkerung zu schützen diese Gebote ausgesprochen. Wenn wir nicht italienische Verhältnisse haben wollen war dieser Schritt notwendig. Um die Ansteckung in den Griff zu bekommen müssen Kontaktlinien unterbrochen werden.

Aber eines kann die Regierung nicht – den Kontakt zu unserm Gott unterbrechen. Er kam zu uns auf die Erde, wurde Mensch, hat den Kontakt gesucht und den Kontakt hergestellt. Diesen Kontakt kann keine Regierung verbieten. Gott der Vater ist durch Jesus Christus seinen Sohn in Kontakt mit uns.

Und jetzt kann ich mit Jesus in Kontakt treten. Er ist da, umgibt mich, erfüllt mich und gibt mir Trost und Halt. Jederzeit hat er ein offenes Ohr. Er redet durch sein Wort und den Heiligen Geist zu uns. Der Kontakt mit IHM kann nicht unterbrochen werden. Wenn ich ihn anrufe hört er mich. Bei ihm ist niemals besetzt und kein Verbot oder technischer Defekt kann diesen Kontakt der Liebe unterbrechen. Gott sei Dank!

Ps 86,7     In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören!

Ps 17,6     Ich rufe zu dir, denn du, Gott, wirst mich erhören;

Jer 33,3   Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt.

Ich wünsche Euch einen Tag mit viel Kontakt – Kontakt zu unserem Herrn Jesus Christus.

Euer Christoph

22. März 2020 Gedanken nach einem Spaziergang

Liebe Freunde und Besucher der Stadtmission Emmendingen

Ich komme gerade von meinem Morgenspaziergang zurück. Die letzten Briefe habe ich ausgeteilt und frische Luft geschnappt. Mir ist beim reflektieren klar geworden, heute ist der zweite Sonntag, an dem wir keinen Gottesdienst haben und uns als Gemeinde / Gemeinschaft nicht sehen können. Gefühlsmäßig ist das viel länger, denn es ist so viel geschehen in den letzten Tagen. Die Straßen waren leer, man konnte vor allem die Plegedienste sehen, die mit ihren kleinen Autos sich ihren Weg suchten. In unserem direkten Umfeld höre ich mehr und mehr von Menschen mit Symtomen. Die Einen wurden schon getestet und sind positiv, die Anderen sind getestet und warten auf das Ergebnis und andere können nicht getestet werden, da sie nicht zu einer Risikogruppe gehören. Die Nachrichten sind voll von Sendungen über den Virus und manchmal muss man sich bemühen seine Gedanken zu disziplinieren und andere Themen zuzulassen. Ich möchte euch mit einem Bibelvers grüßen:

Ich wünsche uns allen, dass die Situation uns nicht am Glauben zweifeln lässt, sondern wieder neu in die Arme unsers Heilandes treibt. Er möge uns den Glauben schenken.

Gott segne Euch

Euer Christoph

 

Ein Gebetsanliegen:  Gebet für unsere Pflegeheime – Die Pfleger sind gefordert und die Bewohner gestresst.

Zusätzliche Info:

Hier noch eine interessante Webseite: (Wenn man genauer verfolgen will, wie sich der Virus ausbreitet. – Nur geeignet für Menschen die trotzdem schlafen können)