Geschichte

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Die Anfänge der Stadtmission Emmendingen gehen zurück bis ins Jahr 1852. Damals begann der in Emmendingen am Marktplatz wohnhafte Steuereinnehmer Friedrich Christian Kiefer mit Bibelstunden in seinem Haus. Immer wieder bereisten Prediger des drei Jahre zuvor im badischen Durlach gegründeten „Evangelischen Vereins für innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses e.V.“

(heute „Gemeinschaftsverband AB“, der Träger der Stadtmission) die Region und hatten dabei Kontakt zu Friedrich Christian Kiefer.

1873 wurde mit Matthias Oestreicher der erste Reiseprediger nach Emmendingen berufen. Bereits zwei Jahre später gab es in der Region 14 Gemeinschaften, von denen noch heute die Gemeinschaften in Königschaffhausen, Malterdingen, Oberprechtal, Teningen, Tutschfelden und Weisweil zum Bezirk Emmendingen gehören. Es fanden damals regelmäßige Versammlungen statt und in Emmendingen entstand im Hinterhaus der Familie Oestreicher in der Markgrafenstraße 36 eine Kinderschule. Matthias Oestreicher verstarb 1910.

Der Verband konnte das Haus der Oestreichers nicht übernehmen, so dass die nachfolgenden Prediger die Versammlungen und Bibelstunden zunächst in kirchlichen Räumen, in einem Schulsaal und in Privathäusern abhielten. 1926 schließlich fand man ein geeignetes Haus und konnte es durch Spenden erwerben. Das Haus war eine ehemalige Schuhfabrik in der Moltkestraße 4. Noch heute sind dies die Räumlichkeiten der Stadtmission Emmendingen.

Unter Ernst Keidel, der von 1938 bis 1957 Prediger in Emmendingen war, wurde die Arbeit der Stadtmission erweitert. Die Bibelstunden fanden großen Anklang, es gab Kinder- und Jugendgruppen und musikalisch Interessierte fanden sich zu einem Chor zusammen. Unter den nachfolgenden Predigern blieb zwar die Arbeit in den Bibelstunden sehr aktiv, die Kinder- und Jugendarbeit wurde allerdings erst später wieder von den Gemeinschaftsdiakonninen Eva Krayer und Hilde Bender- unter mithilfe von Lydia Girrbach und Ruth Adler – aufgenommen.

In den 1980er Jahren, während der Zeit des Predigers Karl Weber, wurden die Räumlichkeiten in der Moltkestraße modernisiert und ein Jugendraum eingerichtet, wodurch die Arbeit in den verschiedenen Gruppen erweitert werden konnte. Bezirksfrauenstunden entstanden und seit dieser Zeit ist die Stadtmission auch regelmäßig auf dem Emmendinger Weihnachtsmarkt vertreten.

Nach mehrjähriger Vakanz der Predigerstelle kam im Jahr 2007 der heutige Prediger Christoph Hauth nach langen Jahren in der Missionsarbeit in Afrika mit seiner Frau Regina und seinen beiden Kindern nach Emmendingen. Er intensivierte die Öffentlichkeitsarbeit, wozu auch die Umbenennung der Gemeinschaft in „Stadtmission“ gehörte, die Gottesdienste wurden neu strukturiert, die Arbeit in den Hauskreisen fortgesetzt und unter Regina Hauths Leitung kam frischer Wind in die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Frauengruppen. So waren die Folgen der vorangegangenen Vakanz der Predigerstelle schnell überwunden und neues Engagement und Kontinuität entstanden.

 

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